Das "Franchising"

Unter Franchising versteht man ein, auf Partnerschaft basierendes, Vertriebssystem mit dem Ziel der Verkaufsförderung.


Der Franchisegeber (in der Regel ein, in dem entsprechenden Branchenumfeld, erfahrenes Unternehmen) räumt - meist mehreren - Franchisenehmern das Recht ein, mit seinen Produkten und/oder Dienstleistungen unter seinem Namen ein Geschäft zu betreiben.


Das unternehmerische Gesamtkonzept wird hierbei vom Franchisegeber zur Verfügung gestellt und durch den Franchisenehmer in seiner örtlichen Region entsprechend umgesetzt.


Der Franchisenehmer ist ein rechtlich selbstständig operierender Unternehmer und durch einen entsprechenden Franchisevertrag, an den Franchisegeber gebunden.


Durch das Wesen der Franchise-Partnerschaft werden die Vorteile des direkten Vertriebsweges (einheitlicher Marktauftritt, direkte Marktnähe) mit den Vorteilen des indirekten Vertriebsweges (im Wesentlichen das überdurchschnittliche Engagement des, auf eigene Rechnung arbeitenden, Franchisepartners vor Ort) vereint.


Im Jahr 2009 beschäftigten in Deutschland 960 (1998: 630) Franchisesysteme 452.0000 (1998:320.000) Arbeitnehmer. Der gesamte Umsatz der Franchiseunternehmen wuchs von 17,9 Milliarden Euro in 1998 auf über 48 Milliarden Euro in 2009.


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